Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten uns herzlich bei Ihnen für Ihr bisheriges Verständnis bezüglich der Besuchsbeschränkungen bedanken. Wir sind stets bestrebt, die gesetzlichen Vorgaben schnell und unkompliziert umzusetzen. Da sich diese entsprechend den Entwicklung stetig anpassen, möchten wir Sie auf die aktuellen Veränderungen hinweisen.

Mit der neuen Corona-Verordnung vom 10. Juli kommt es zu Lockerungen im Bereich der Besuchsregelungen für Alten- und Pflegeheime.

Wir freuen uns, Ihnen die Besuche Ihrer Angehörigen und Betreuten wieder einfacher ermöglichen zu können. Wir bitten aber darum, sich trotz der Lockerungen weiterhin verantwortungsbewusst zu verhalten und die Abstandsregelungen auch in den Räumlichkeiten einzuhalten. Wir sind äußert bemüht, unsere Bewohner*innen zu schützen und bitten Sie daher um Ihre Mithilfe.

Die neuen Besuchsregelungen haben wir kurz für Sie zusammengefasst.

Information zur Besuchsregelung

  • Besucher*innen müssen vor oder beim Betreten der Einrichtung die Hände desinfizieren.
  • Die Besucher*innen müssen ein Formular zur Kontaktnachverfolgung ausfüllen. Es dienst ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde und wird nach vier Wochen gelöscht.
  • Jede/r Bewohner*in darf pro Tag von bis zu zwei Personen besucht werden, vorrangig von Personen aus dem familiären Bezugskreis und einer weiteren Person.
  • Besuche finden in Besucherzonen oder im Außenbereich statt.
  • Besuche in Bewohnerzimmern sind nur in Ausnahmefällen, insbesondere in Palliativsituationen oder aus medizinisch-ethischen Gründen, beispielsweise bei schwerstpflegebedürftigen Bewohner*innen, zulässig. In solchen Fällen müssen die Besucher*innen in der Einrichtung eine Mund-Nase-Maske tragen und von dem Personal in die Zimmer begleitet und dort wieder abgeholt werden. Besuche zu medizinischen, rechtsberatenden oder seelsorgerischen Zwecken oder zur Erbringung sonstiger Dienstleistungen, insbesondere Fußpflege, Frisör und Therapeuten sind vorab von der Einrichtungsleitung genehmigen zu lassen.
  • In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und wo immer möglich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Ein Absehen von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist nur dort möglich, wo entsprechende Schutzwände aufgestellt werden, oder dies aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Im Freien und in großen Besuchsräumen kann auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verzichtet werden, wenn die Einhaltung des Mindestabstands gesichert ist oder Schutzwände vorhanden sind.
  • In den Gemeinschaftsbereichen sind Besuche unzulässig, es sei denn, diese Bereiche sind speziell als Besucherbereiche freigegeben.
  • Für Besuche in geschützten Bereichen bedarf es besonderer Aufmerksamkeit und Schulung der Besucher*innen zum Schutz der Bewohner*innen zur Umsetzung der geltenden Hygienekonzepte.
  • Bezüglich besonders vulnerabler Patienten- und Bewohnergruppen, insbesondere solcher, die unter Immunsuppression stehen oder unter vorbestehenden Grund- sowie Atemwegserkrankungen (Multimorbidität) leiden, haben Besucher*innen die erforderlichen Vorgaben einzuhalten und ggf. zusätzliche Schutzmaßnahmen (z. B. MNS oder darüberhinausgehender Atemschutz, Schutzkittel, Handschuhe) zu ergreifen, die von der Leitung der Einrichtung vorgegeben werden.
  • Tritt in der Einrichtung ein Infektionsfall mit dem Coronavirus auf, muss das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden und die Ausgangsreglungen und Besuchsreglungen können ggf. geändert werden.

    Nicht gestattet ist der Besuch durch Personen,

  • die in den letzten vier Wochen vor dem Besuch mit dem Coronavirus infiziert waren, oder bei denen in diesem Zeitraum ein nicht widerlegter Verdacht einer solchen Infektion bestand, sofern sie nicht nachgewiesenermaßen nicht mehr ansteckend sind,
  • die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen, oder
  • die in den letzten 14 Tagen vor dem Besuch Kontakt zu einer Person hatten, die in den letzten vier Wochen vor dem Besuch mit dem Coronavirus infiziert war, oder bei der in diesem Zeitraum ein nicht widerlegter Verdacht auf eine solche Infektion bestanden hat.
  • Die Bewohner*innen dürfen die Einrichtung verlassen. Sie müssen schriftlich bestätigen, dass sie sich an die geltenden Abstands- und Hygienerichtlinien halten.

Wir freuen uns, die schwierige Zeit der strengen Einschränkungen nun überwunden zu haben. Gleichzeitig bitten wir Sie die vorgenannten Regelungen unbedingt einzuhalten, damit wir gemeinsam weiterhin eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern können. Wir behalten uns als Einrichtung vor, bei einem regionalen Infektionsgeschehen von mehr als 20 Infizierten pro 100.000 Einwohnern unsere Besuchsregelungen nach Absprache mit dem Heimbeirat entsprechend neu zu reglementieren.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Ihr „Haus Bliesaue“-Team

PS: Die 10 wichtigsten Hygienetipps zum Schutz von sich und anderen finden Sie hier.


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